Konzept

Tanzplan Dresden ist ein Gemeinschaftsprojekt der Palucca Schule Dresden - Hochschule für Tanz, des Dresden SemperOper Balletts und des HELLERAU - Europäischen Zentrums der Künste und bietet jungen Tänzerinnen und Tänzern die Möglichkeit, sich durch die Zusammenarbeit mit erfahrenen Choreografen sowie durch eine Vielzahl von Workshops auf den Einstieg in eine professionelle Tanzkarriere vorzubereiten.
Als interdisziplinärer Produktions- und Forschungsraum für zeitgenössischen Tanz nimmt Tanzplan Dresden eine Tradition von Experiment, Innovation und Wandel auf, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Dresden-Hellerau ihren Ausgang nahm und mit Persönlichkeiten wie Emile Jaques-Dalcroze, Adolphe Appia, Rudolf von Laban, Mary Wigman und Gret Palucca verbunden ist.

Projekte von Tanzplan Dresden

Produktionen in der Studiobühne semper kleine szene und im Festspielhaus Hellerau
Tanzplan Dresden entwickelt in der Studiobühne der Semperoper semper kleine szene und im Festspielhaus Hellerau jährlich zwei Projekte, die anschließend, nach Möglichkeit, auf Tournee gehen.
Im Festspielhaus Hellerau arbeiten erfahrene Choreografen mit jungen Absolventen oder Studierenden des Tanzes zusammen.
Für die Realisierung der Projekte in der semper kleine szene schreibt Tanzplan Dresden regelmäßig Fördergelder aus, um die sich junge Choreografen aus aller Welt mit eigenen interdisziplinären Konzepten bewerben können. Die zur Förderung ausgewählten Choreografen werden während der Erarbeitungsphase in Dresden von einem Mentor unterstützt.

ImproWinter und Sommerwerkstatt für Tanz
Neben diesen Produktionen bietet Tanzplan Dresden mit ImproWinter und mit einer Sommerwerkstatt für Tanz in der Palucca Schule Dresden – Hochschule für Tanz die Möglichkeit kreativer Auseinandersetzung mit Improvisationstechniken im Tanz sowie mit interdisziplinären Arbeitsweisen.

Der ImproWinter findet jährlich im Februar statt. Der einwöchige Kurs ist für professionelle Tänzer, Studierende der Fachrichtungen Bühnentanz, Tanzpädagogik und Choreografie sowie Vertreter anderer Künste und Wissensbereiche gedacht. Der ImproWinter bietet die Möglichkeit, die Grenzen zwischen Kunst, Wissenschaft und Technik kreativ zu erkunden und improvisierend zu überschreiten.

Die Sommerwerkstatt für Tanz findet jeweils in den ersten beiden Wochen der Sommerferien statt und bietet Tänzern, Musikern und Künstlern anderer Disziplinen sowie Studierenden dieser Bereiche eine Plattform des interdisziplinären Austauschs.
Im Mittelpunkt steht hier der zeitgenössische Tanz als künstlerisches Ausdrucksmittel, das ein vielgestaltiges Vokabular einschließt und sich im Austausch mit verschiedenen Künsten wie Videokunst und Bildender Kunst ständig weiterentwickelt. Arbeitsstipendien für junge Choreografen, sog. Creative Residencies, ergänzen das Angebot.