ERICA
von  :-))

jamais

von Steffen Fuchs

Empire
von Takako Suzuki


Nachwuchsförderung Tanzproduktion 2008 - Choreografen auf dem Sprung


Uraufführung
23. Mai 2008 | 20 Uhr | semper kleine szene, Dresden

Weitere Aufführungen
24. | 25. | 30. | 31. Mai und 01.Juni 2008

Ausschreibung

Mehr als 60 Künstlerteams aus 19 Ländern hatten sich im Herbst 2007 für die Choreografen-Nachwuchsförderung 2008 bei Tanzplan Dresden beworben. Die Jury wählte drei Choreografen für die Produktionsförderung aus: Pipo Tafel (Köln), Steffen Fuchs (Dresden) und Takako Suzuki (Berlin). Die Proben fanden von April bis Mai 2008 in Dresden statt und wurden von drei Mentoren begleitet: Bruno Cathomas, Schauspieler u.a. an der Schaubühne und Volksbühne in Berlin, Sophie Becker, Dramaturgin des Bayerischen Staatsballett München sowie Dr. Ulrich Bischoff, Direktor der Galerie Neue Meister Dresden.

ERICA :-))

PROSTITUTION, KUNST UND KRIEG; DRESDEN, MARY WIGMAN & DADA
Pipo Tafel
Mara Tsironi
Behrang Karimi
Paulo Guerreiro
Florian Zwißler
Paul Wiersbinski
Carlos Fernandez Lopez

 

einEn Stein
zum Mund fühRen,
in dem SteIn essen,
was von dem Stein übrig ist,
wenn er in den Mund gelAngt

ERICA wurde außerdem am 06.06.2008 als Eröffnungsstück des Tanzfestivals XtraFrei in der Schwankhalle Bremen gezeigt.


  Trailer


Vita Pipo Tafel 

Vita Pipo Tafel

Pipo Tafel studierte bis zum Vordiplom an der HfG Karlsruhe Medienkunst, anschließend an der Folkwang Hochschule Essen Bühnentanz und schloss sein Tanzstudium mit dem zweijährigen D.A.N.C.E. Programm in Marseille, Brüssel und Dresden ab. Seine Arbeiten entstehen in den Zwischenbereichen von Tanz, Film und Medienkunst. Für "ERICA" wurde eine experimentelle und interdisziplinärere Herangehensweise gewählt, wodurch die Teammitglieder gleichberechtigt an der Erarbeitung beteiligt sind.

jamais

Choreografie: Steffen Fuchs (D)
Kostüm: Maik Stüven (D)
Tanz: Marie Sophie Budek (D), Michael Veit (D), Daniela Dinh (D), Mevlana van Vark (D)
Tanz und Assistenz: Barbara Passow (D)
Lichtdesign: John Gilmore (CAN)

 

Besonderer Dank gilt der TENZA Schmiede.

 

Die Angst vor der Leere beschäftigt den Menschen und die Künste, seit dem das Gefühl und das Denken versucht werden in Einklang zu bringen. Unser Menschsein besteht aus der Geburt, dem Heranreifen zu jugendlicher Frische und der gelebten Reife, die vom Tod abgelöst wird. Auf diesem Weg begegnen uns Leerstellen und Irritationen. Steffen Fuchs nähert sich in seinem Stück diesen Punkten. „jamais“ gibt wieder, wie es ist, wann es ist und was es mit uns macht und wohin es uns bringt.


Vita Steffen Fuchs 

Vita Steffen Fuchs

Steffen Fuchs erhielt seine Tanzausbildung an der Staatlichen Ballettschule Berlin. Nach seinem Engagement als Solist beim Leipziger Ballett, arbeitet er seit 2002 als freier Tänzer, Choreograf und Lehrer. Steffen Fuchs arbeitet seit 1998 choreografisch und realisierte bereits zahlreiche Stücke und kooperierte dabei unter anderem mit dem LOFFT.Leipzig. In einem Aufbaustudium vertieft er derzeit seine choreografische Arbeit an der Palucca-Schule in Dresden.

Empire

Direktion und Choreografie: Takako Suzuki (Berlin/Japan),
Visuelle Komposition, Video: Hannah Groninger (München),
Musikalische Komposition, Trompete und Elektronik: Axel Dörner (Berlin)
Tanz und Choreografie:
Silvana Suárez Cedeño (Berlin/Venezuela),
Alisa Panchenko (St. Petersburg)
Harmonika Maxim Nekrasov (St. Petersburg)
Lichtdesign: John Gilmore (CAN),
Kostüm: Claudia Helling (Berlin)

 

Die Eremitage in St. Petersburg weist neben den Kunstwerken ein weiteres, „lebendes Inventar” auf – die russischen Damen, die die Aufsicht über die Werke führen. „Empire“ widmet sich der Geschichte dieser Zeitzeugen und durchdringt aus ihrer Perspektive den Gedächtnisort Eremitage. Das Tanzprojekt spiegelt die von der Institution des Museums vorgegebene, klar definierte szenische Konstellation: zwischen den Bildern als betrachtetes Medium; den Museumsbesuchern als Betrachter der Bilder; dem russischen Personal zur Aufsicht über den Umgang der Besucher mit den Bildern; und den Gemälden als im emphatischen Sinn selbst handelnden Akteuren.

 

Empire wurde vom Goethe-Institut München unterstützt.
Koproduzent: Sasha Waltz & Guests im Rahmen des Förderprogramms „Choreographen der Zukunft“, das von der BASF SE als Hauptsponsor gefördert wird. Sasha Waltz & Guests wird gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds.


Trailer

Vita Takako Suzuki 

Vita Takako Suzuki

Takako Suzuki, gebürtige Japanerin, lebt in Berlin, wo sie seit 1992 unter anderem regelmäßig mit der Tanzcompagnie „Sasha Waltz & Guests“ zusammenarbeitet. Sie studierte Tanz in Tokyo bei Anzu Furukawa und an der HBK Braunschweig. Die Idee zu „Empire“ entstand, nachdem Takako Suzuki von einem Arbeitsaufenthalt in St. Petersburg zurückkehrte, während dem sie sich intensiv mit der Arbeit der Museumswärterinnen in der Eremitage auseinandergesetzt hat.