Das sind die besten Tanzfilme aller Zeiten

Das sind die besten Tanzfilme aller Zeiten

Tanzen fasziniert die Menschen seit jeher. Ob auf der Bühne, oder im Film spielt dabei keine Rolle. Wenn Tanz, Musik und Körper zu einer Einheit verschmelzen, erwartet das Publikum pure Magie. Die folgenden Filme haben Tanz auch im Film populär gemacht und längst ihren Platz in den Geschichtsbüchern der Kunstform Film gefunden. Sie begeisterten Publikum und Kritik gleichermaßen und sind bis heute einen Blick wert.

Billy Elliot – I will dance

Der Film spielt im England der 1980er Jahre während eines Bergarbeiterstreiks. Während der Versammlungen kommt es immer wieder zu Zusammenstößen. Auch die Familie Elliot verdient ihr Geld im Bergwerk. Der 11-jährige Billy Elliot, dessen Mutter bereits verstorben ist, soll nach dem Willen des Vaters zum Boxunterricht gehen. Der hat daran jedoch weder Interesse, noch zeigt er dafür Begabung. Als er eines Abends zufällig in die Ballettklasse von Mrs. Wilkinson gerät, entdeckt er seine Liebe zum Tanzen und dabei speziell zum Ballett. Die Lehrerin erkennt schnell das Talent von Billy und fördert ihn heimlich. Der verschweigt seiner Familie sein neues Hobby so lange, bis diese es schließlich doch herausfindet. Ein unvermeidlicher Konflikt mit dem Vater eskaliert, die Fronten verhärten sich. Der Debütfilm des britischen Regisseurs Stephen Daldry entwickelte sich rasch zu einem Überraschungshit und wurde in weiterer Folge mit internationalen Auszeichnungen überhäuft. Darunter befanden sich nicht nur drei Golden Globes, sondern auch drei Oskars, darunter für die beste Regie es Jahres.

Flashdance

Die amerikanische Sängerin und Schauspielerin Irene Cara hatte bereits ein Jahr zuvor mit ihrem Film Fame und dem dazugehörigen Titeltrack den Grundstein gelegt, doch erst 1982 explodierte das Genre Tanzfilm auf den Kinoleinwänden so richtig. Ausschlaggebend dafür war der Film Flashdance zu dem sie ebenfalls den Titelsong komponiert und sang. Im Mittelpunkt der Geschichte von Flashdance steht die junge Tänzerin Alexandra „Alex“ Owens. Tagsüber arbeitet sie als Tänzerin, nachts tanz sie sich in einem Nachtklub die Seele aus dem Leib. Sie träumt davon in das Pittsburgh Conservatory of Dance aufgenommen zu werden. Ihr Chef Nick Hurley, mit dem sie ein Verhältnis hat, arrangiert ein Vortanzen für Alex. Dort präsentiert sie ihre eigene Choreografie und überzeugt die Jury von ihrem Talent. Der mitreißende Soundtrack sorgte dafür, dass der Film ein weltweiter Hit wurde. Während die dünne Handlung wenig Begeisterung hervorrief, so waren es doch vor allem die Tanzszenen, die Flashdance bis dahin einzigartig machten. Der Titelsong gewann folgerichtig auch den Oscar für den besten Song des Jahres.

Dirty Dancing

Als Patrick Swayze und Jennifer Grey im Jahr 1987 über die Kinoleiwände schwebten, schmolzen die Herzen der Teenager reihenweise dahin. Die Liebesgeschichte der schüchternen Francis „Baby“ Housemann mit dem toughen Johnny Castle katapultierte die Karriere von Patrick Swayze in lichte Höhen. Wie schon einige Jahre bei zuvor bei Flashdance ist ein auch hier die Musik ein wesentlicher Erfolgsfaktor gewesen. Die zahlreichen Hits dominierten nicht nur monatelang die Hitparaden, sondern bildeten auch den perfekten Rahmen für die mittlerweile legendären Tanzszenen. Jahre später folgte dem Film ein Musical, das ebenfalls weltweit für Begeisterung auf den Bühnen sorgte.