Diese Tänzer können auch gut singen

Diese Tänzer können auch gut singen

Das internationale Showbiz hat jede Menge herausragende Persönlichkeiten hervorgebracht. Ob Komponisten, Sänger, Tänzer oder Interpreten. Sie alle haben die Fähigkeit und das Können ihr Publikum zu begeistern. Nur wenige von ihnen können allerdings mehrere Disziplinen in sich vereinigen. Die folgenden Künstler sind, oder waren herausragenden Tänzer, sondern auch außergewöhnliche Sänger. Jeder für sich hat eine einzigartige Karriere hingelegt.

Der „King of Pop“ begeisterte mit dem Moonwalk

Michael Jackson war der erste Popstar, der durch die perfekte Kombination von Tanz und Musik in neue Dimensionen vordrang. Spätestens mit seinem zweiten Album „Thriller“ wurde der erste Megastar der internationalen Musikszene in den 80er-Jahren geboren. Im Video zur zweiten Single „Billie Jean“ erblickte die Welt erstmals den „Moonwalk“. Was zunächst wie eine Erfindung von Jackson aussah, war in Wirklichkeit die Wiederbelebung eines „Moves“ aus den 40er-Jahren, der von der Breakdance-Szene neu aufgelegt worden war. Jackson verfügte nicht nur über enormes Talent als Tänzer, sondern auch als Komponist und Performer. Nie zuvor waren tänzerische Innovation und Musikalität so eine perfekte Verbindung eingegangen, wie beim ehemaligen Kinderstar. „Thriller“ ist bis heute das meistverkaufte Album der Geschichte. Weit mehr als 50 Millionen Exemplare sind seit der Veröffentlichung über die Ladentische gegangen. Zahlreiche Songs, wie „Billie Jean“, „Beat It“ oder der Titelsong wurden unsterbliche Hits. Ganze Generationen von Popstars berufen sich bis heute auf Jackson, der als erster farbiger Popstar die Genregrenzen niederriss und alle Generationen gleichermaßen für sich begeistern konnte.

Ein Genie eroberte die Welt

Der nur 1,60 Meter große Roger Prince Nelson aus Minneapolis gilt als das größte Genie der Popwelt. Er komponierte, arrangierte und produzierte seine Musik vollständig selbst und spielte zumindest 28 verschiedene Instrumente. Prince gründete im Alter von nur 16 Jahre seine erste Band. Mit 17 unterschrieb er als erster Debütant überhaupt einen Plattenvertrag, der ihm die vollständige künstlerische Kontrolle über seine Musik übertrug. Mit 24 Jahren wurde er mit seinem sechstem Album „Purple Rain“ über Nacht zum Megastar. Prince arbeitete beinahe rund um die Uhr an seiner Musik und hinterließ ein Vermächtnis, das bis zu 2.000 unveröffentlichte Songs umfassen soll. Sein Einfluss auf die internationale Musikszene ist bis heute ungebrochen. Was den herausragenden Musiker wohl am besten beschreibt, ist ein Zitat, das dem Jazz-Giganten Miles Davis zugeschrieben wird. Er bezeichnete ihn als eine Mischung aus James Brown, Jimi Hendrix, Marvin Gaye und Charlie Chaplin. Er sei ein Virtuose der Kindlichkeit, das erkenne man vor allem an der Art und Weise, wie er sich auf der Bühne bewege. Prince beherrschte seinen Körper und seine Gestik perfekt, sein Tanzstil, unverkennbar von James Brown inspiriert, ließ ihn beinahe schwerelos über die Bühne gleiten. Der „Mozart der Popmusik“ war in zahlreichen Disziplinen nicht von dieser Welt.

Roger Prince Nelson

Wie die Mutter, so die Tochter

Die amerikanische Entertainerin Liza Minnelli ist einer der wenigen Stars, die in ihrer Karriere sowohl den Oscar, als auch den Grammy, den Emmy und den Tony gewinnen konnte. Das Talent war ihr in die Wiege gelegt, schließlich war bereits ihre Mutter Judy Garland ein Weltstar. Trotz zahlreicher Rückschläge gab Minnelli nie auf und arbeitet sich an die Weltspitze vor. „New York, New York“ und der Film-Klassiker „Cabaret“ sind untrennbar mit ihrem Namen verbunden.